Willkommen!

Das Karl von Vogelsang-Institut zur Erforschung der Geschichte der christlichen Demokratie in Österreich ist eine nichtuniversitäre wissenschaftliche Einrichtung. Es beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der jüngeren österreichischen Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der christdemokratischen Parteien und ihrer Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert.

Dieser Thematik widmen sich die wissenschaftlichen Veranstaltungen und Symposien des Karl von Vogelsang-Instituts. Das Institut führt Forschungsprojekte durch und bringt Publikationen, vor allem das periodisch erscheinende Jahrbuch, “Demokratie und Geschichte”, heraus. Darüber hinaus verfügt das Institut über ein umfangreiches wissenschaftliches Archiv und eine Bibliothek mit zeithistorisch/politikwissenschaftlichem Schwerpunkt. Beide, Bibliothek und Archiv, stehen Wissenschafter, Studenten, Journalisten oder historisch Interessierten zur Verfügung.

Das Karl von Vogelsang-Institut sieht es als wesentliche Aufgabe an, den wissenschaftlichen Kontakt zu anderen Gesellschaftswissenschaften herzustellen sowie den Dialog zwischen Zeitgeschichte und Politik zu fördern. Diesem Zweck dienen die Aktivitäten des Instituts.

Das Karl von Vogelsang-Institut ist Gründungsmitglied der 2011 ins Leben gerufenen Plattform zeithistorischer politischer Archive.

Wir laden Sie ein, sich auf den kommenden Seiten über das Institut, seine Tätigkeiten und das Archiv bzw. die Bibliothek näher zu informieren.

Unsere Veranstaltungen

Festakt zum 85. Geburtstag von Alois Mock und Einweihung der Alois Mock-Aula

Aus Anlass des 85. Geburtstages des 2017 verstorbenen Alois Mock wurde die repräsentative Halle des Springer-Schlössls auf dem Gelände der Politischen Akademie im Rahmen eines Festakts in „Alois Mock-Aula“ benannt. In seiner Würdigung der historischen Bedeutung von Alois Mock ging der Geschäftsführer des Karl von Vogelsang-Instituts, Helmut Wohnout, vor allem auf den dreißigsten Jahrestag der Zeremonie des Durchschneidens des Eisernen Vorhangs zwischen Mock und dem ungarischen Außenminister Gyula Horn ein, fand der Festakt doch genau einen Tag vor dem Jahrestag dieses historischen Ereignisses statt. Wohnout unterstrich, wie sehr dieses zu einer „visuellen Ikone des Falls des Eisernen Vorhangs“ gewordene Presse-Event den Anstoß für die weiteren Ereignisse gab und eine direkte Verbindungslinie vom Durchschneiden des Eisernen Vorhangs am 26. Juni 1989 zum Mauerfall am 9. November 1989 führt. War es doch das „Signal zum Aufbruch“ (Helmut Kohl), das Mock und Horn damals gegeben hatten. Wohnout betonte weiters in seinen Ausführungen die Verdienste Mocks als „Vater des österreichischen EU-Beitritts“, aber auch seine innenpolitischen Leistungen von den späten 1960er bis in die 1990er Jahre.

Benennung des Zeßner-Spitzenberg-Parks

Am 17. Juni 2019 wurde der Park vor der Kaasgrabenkirche in Wien Döbling nach Univ.-Prof. Dr. Hans Karl Zeßner-Spitzenberg benannt. Die vis à vis gelegene Kaasgrabenkirche war jener Ort, wo Zeßner-Spitzenberg am 18. März 1938 unweit seines Wohnhauses während des Besuchs der Heiligen Messe von der Gestapo verhaftet wurde. Er kam ins KZ Dachau, wo er am 1. August 1938 an den Folgen der Folterungen der SS starb.

Aufgeblättert: Ernst Karl Winter

In einer Kooperationsveranstaltung mit der Politischen Akademie wurde das 1945 verfasste, aber erst jetzt publizierte Buch „Die Geschichte des österreichischen Volkes“ von Ernst Karl Winter vorgestellt. Dabei würdigte der Geschäftsführer des Karl von Vogelsang-Instituts, Priv.-Doz. Dr. Helmut Wohnout, Ernst Karl Winter als Polyhistor, Geisteswissenschaftler, Philosoph, Historiker, Wirtschaftssoziologe, Monarchist und gläubigen Katholiken. Er war schon frühzeitig ein heftiger, ja leidenschaftlicher Gegner des antikatholischen Deutschnationalismus und des Nationalsozialismus, was sich bereits sehr frühzeitig in seiner antideutschen Einstellung widerspiegelte. Winter nahm einen Minderheitenstandpunkt ein, demzufolge sich das „Österreichische Wesen“ vom „Deutschen Wesen“ klar abgrenzen sollte. Dies fand in der 1927 von Ernst Karl Winter, Hanns Karl von Zeßner-Spitzenberg, Alfred Missong, Wilhelm Schmid und August Knoll gegründeten „Österreichischen Aktion“ seinen konkreten Ausdruck.

Workshop “Copyright, Urheberrecht, Werknutzungsrecht und Verwertungsrecht im Archivwesen”

Am Mittwoch, 9. Oktober 2019 (10 bis 16 Uhr im VGA, Rechte Wienzeile 97, 1. Stock, 1050 Wien) veranstaltet die Plattform zeithistorischer politischer Archive einen Workshop zum Thema „Copyright, Urheberrecht, Werknutzungsrecht und Verwertungsrecht im Archivwesen“.

Das Karl von Vogelsang-Institut erlaubt sich als Mitglied der Plattform dazu herzlich einzuladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Interesse ersuchen wir um ein E-Mail an kvvi@kvvi.at.

Neuigkeiten

200. Geburtstag Karl von Vogelsang

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl von Vogelsang am 03. September erschien am 30.08.2018 in der “Furche” ein Artikel über Karl von Vogelsang, verfasst von KVVI-Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Helmut Wohnout. …