International Salzburg Association, 3. Februar 2026
Nach der Präsentation Ende Jänner in der Buchhandlung Tyrolia in Wien fand eine Woche darauf eine Buchpräsentation in Salzburg statt und machte klar, dass das Interesse am Thema „Cancel-Culture. Moralisierung und Anmaßung der Selbstgerechten“ unverändert besteht.
In den Räumlichkeiten der International Salzburg Association (ISA) sprachen die beiden Autoren bzw. Herausgeber des Buches, Univ.-Prof. Dr. Franz Schausberger und Dr. Johannes Sachslehner, über Cancel-Culture in Gesellschaft und Politik, aber auch in Medien und bei Verlagen. Beide erkannten darin eine große Gefahr für die Demokratie und verteidigten das „Freie Wort“ gegen die „Sprachpolizei“ des linksliberalen Mainstreams. Beide Redner nahmen das Phänomen Cancel-Culture zum Ausgangspunkt einer tiefergehenden Analyse. Wenn man sich gegen diese Praxis der Verfolgung Andersdenkender wendet – das war die Kernaussage ihrer Ausführungen -, dann verteidigt man die Demokratie als ein Projekt der Aufklärung. Aber was genau ist damit gemeint? Welche Rolle spielen dabei Pluralität und politische Urteilskraft? Und was ist überhaupt politische Urteilskraft?
Die Moderation des Gesprächs führte Wilhelm Ortmayr, langjähriger Herausgeber und Chefredakteur der Academia des ÖCV. Mehr als 120 Besucher fanden sich in den historischen Räumlichkeiten des Palais Kuenburg-Langenhof in der Sigmund-Haffner-Gasse 16 ein. Darunter auch der frühere Salzburger Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer. Die oftmals leidenschaftlichen Debatten und Diskussionen wurden im Anschluss beim Buffet noch fortgesetzt.




