{"id":4810,"date":"2026-07-07T09:48:36","date_gmt":"2026-07-07T07:48:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/?p=4810"},"modified":"2026-07-07T09:48:36","modified_gmt":"2026-07-07T07:48:36","slug":"historische-sommerlektuere-unsere-empfehlungen-fuer-ihren-urlaub","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/?p=4810","title":{"rendered":"Historische Sommerlekt\u00fcre: Unsere Empfehlungen f\u00fcr Ihren Urlaub"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Sommer 2026 steht bevor, und f\u00fcr einige Wochen werden sich die meisten f\u00fcr ein paar Tage oder Wochen zur Entspannung zur\u00fcckziehen. Ob am Meer, in den Bergen, an den Seen &#8211; oder auf &#8220;Balkonien&#8221;&#8230;\u00a0\u00dcberall kann ein gutes Buch gelesen werden, und erst dann wird ein Ort der Erholung auch tats\u00e4chlich zur &#8220;Erholung&#8221;&#8230;<br><br>Das Institut verbindet aus diesem Grund seine Sommergr\u00fc\u00dfe 2026 mit einer &#8220;Leseempfehlung&#8221;. Es sind drei B\u00fccher von prominenten Autoren, die dem Institut in unterschiedlichen Formen nahestehen, und von denen wir denken, dass ihre Neuerscheinungen Geschichtsinteressierte ansprechen.<br><br>Ebenso wollen wir Sie auf unsere 2025 erschienene Publikation &#8220;Cancel-Culture. Moralisierung und Anma\u00dfung der Selbstgerechten&#8221; (Hg. Franz Schausberger, Hannes Sch\u00f6nner) hinweisen. F\u00fcr politisch Interessierte ist dieses Thema unver\u00e4ndert aktuell.<br><br>Wir danken allen Mitgliedern und Freunden des Vogelsang-Instituts f\u00fcr Ihr gro\u00dfes Interesse an unseren Veranstaltungen und Publikationen sowie f\u00fcr die zahlreichen positiven R\u00fcckmeldungen auf unsere online-&#8220;InstitutsMitteilungen&#8221; und Reminiszenzen.<br><br>Wir w\u00fcnschen Ihnen einen erholsamen und sch\u00f6nen Sommer 2026!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"488\" height=\"693\" src=\"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/kvvi_cover_cancelculture.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4587\" srcset=\"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/kvvi_cover_cancelculture.jpg 488w, http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/kvvi_cover_cancelculture-211x300.jpg 211w\" sizes=\"(max-width: 488px) 100vw, 488px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Cancel-Culture: Moralisierung und Anma\u00dfung der Selbstgerechten<\/strong><br>Franz Schausberger, Hannes Sch\u00f6nner (Hg.)<\/p>\n\n\n\n<p>Schriftenreihe des Karl von Vogelsang-Instituts zur Geschichte der christlichen Demokratie in \u00d6sterreich,\u00a02025<br>Verlag Buchschmiede | <a href=\"http:\/\/www.buchschmiede.at\">www.buchschmiede.at<\/a><br>170 Seiten<br>ISBN Softcover: 978-3-99181-847-2 | ISBN E-Book: 978-3-99181-846-5<br>EUR 15,00<br><br>Ein Gespenst geht um. Ein Gespenst des \u201eCancel-Culture\u201c. Nicht nur in Europa, nein, sondern in der ganzen westlichen Welt. Nicht nur heute, sondern wohl in der ganzen Geschichte. Das Gespenst ist geschaffen worden, um zu zerst\u00f6ren: Begriffe des t\u00e4glichen Zusammenlebens, menschliche Ordnungen und berufliche Existenzen, historisch gewachsene W\u00f6rter und nicht zuletzt die Grundlagen der eigenen, kulturellen Herkunft.<br><br>Dieser vermeintlich \u201egute Tyrann\u201c, der eine Revolution gegen alles angeblich Verwerfliche ausl\u00f6sen sollte, nennt sich \u201eCancel Culture\u201c und macht mittlerweile auch vor seinen Sch\u00f6pfern nicht mehr Halt. Eine weitere Revolution, die ihre eigenen Kinder zu fressen beginnt.<br>Inzwischen bedienen sich auch jene weit rechts Stehenden, die bisher oftmals zu Recht gegen die Cancel Culture der Linken gewettert haben, dieses Instruments.<br><br>In dieser Publikation versuchen sieben historisch versierte Autoren die aktuellen und geschichtlichen Entwicklungen nachvollziehbar, vergleichbare Str\u00f6mungen in der Geschichte sichtbar, Nutznie\u00dfer namhaft und nicht zuletzt L\u00f6sungen erkennbar zu machen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>250 Jahre Vereinigte Staaten von Amerika<\/strong><br>Lothar H\u00f6belt<\/p>\n\n\n\n<p>Karolinger Verlag<br>Gebunden, 264 Seiten<br>ISBN 978 3 85418 232 0<br>EUR 26,00<br><br>Die USA geh\u00f6ren nicht zu den fernen L\u00e4ndern, von denen man wenig wei\u00df. Doch selten schwankt das \u201eCharakterbild\u201c einer Gro\u00dfmacht so sehr zwischen patriotischem Pathos und \u201ewokem\u201c Masochismus. Die USA waren ein \u201eAbleger\u201c des alten Europas, doch sie waren anders als Europa, weil sie unter ganz anderen Voraussetzungen angetreten waren.<br>Die USA waren das \u201eWunderkind des Biedermeier\u201c. Auch wenn sie sich seither auf die technologische \u00dcberholspur begeben haben, viele der charakteristischen Merkmale des 19. Jahrhunderts sind in den USA nach wie vor besser aufgehoben als im alten Europa. Die USA werden deshalb oft von \u201eprogressiven\u201c Kritikern unter Beschuss genommen \u2013 und von vielen Konservativen dennoch mit gro\u00dfer Skepsis betrachtet. Der Autor nimmt \u201e250 Jahre USA\u201c zum Anlass, die Frage aufzuwerfen, ob diese Skepsis immer zu Recht besteht?<br><br>Was Europ\u00e4er gern \u201eIsolationismus\u201c nennen, war f\u00fcr die USA bis 1947 eine selbstverst\u00e4ndliche Leitlinie. Bis dahin gab es Kriege, aber keine dauernden B\u00fcndnisse. Die Kriege waren im Inneren immer umstritten \u2013 und der verlustreichste aller Kriege, die Weltkriege nicht ausgenommen, war der \u201eB\u00fcrgerkrieg\u201c von 1861 bis 1865. Den S\u00fcden verbindet seither mit vielen Europ\u00e4ern die Erfahrung einer traumatischen Niederlage.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"583\" height=\"910\" src=\"https:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kvvi_hoebelt_250jahreusa.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4811\" srcset=\"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kvvi_hoebelt_250jahreusa.png 583w, http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kvvi_hoebelt_250jahreusa-192x300.png 192w\" sizes=\"(max-width: 583px) 100vw, 583px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-3 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kvvi_jeder-platz-ein-geheimnis-gebundene-ausgabe-johannes-sachslehner.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4812\" srcset=\"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kvvi_jeder-platz-ein-geheimnis-gebundene-ausgabe-johannes-sachslehner.jpeg 420w, http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kvvi_jeder-platz-ein-geheimnis-gebundene-ausgabe-johannes-sachslehner-210x300.jpeg 210w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Jeder Platz ein Geheimnis<\/strong><br>Johannes Sachslehner<\/p>\n\n\n\n<p>Styria Verlag 2026,\u00a0<br>Hardcover,\u00a0224 Seiten<br>ISBN: 978-3-222-13747-1<br>EUR 32,00<br><br>Schon als Kind hatte Johannes Sachslehner eine gro\u00dfe Affinit\u00e4t zur Geschichte. Heute ist der Germanist und Historiker jemand, der Wien gerne aus besonderen Blickwinkeln betrachtet. Nach B\u00fcchern \u00fcber prachtvolle Villen und legend\u00e4re Hotels widmet er sich nun den Pl\u00e4tzen der Bundeshauptstadt.<br><br>In seinem j\u00fcngsten Werk &#8220;Jeder Platz ein Geheimnis&#8221; portr\u00e4tiert er zw\u00f6lf zentrale Orte \u2013 vom ber\u00fchmten Stephans- und Heldenplatz bis zu eher unbekannten Pl\u00e4tzen. Sechs Monate lang hat er recherchiert, um kleine pers\u00f6nliche Geschichten in einen gro\u00dfen historischen Kontext zu setzen. &#8220;Das hat viel mit Toleranz und Demokratie zu tun&#8221;, betont er die Notwendigkeit von historischem Wissen. &#8220;Wenn man wei\u00df, was f\u00fcr schreckliche Dinge auf so manchem Platz passiert sind, h\u00e4lt man die heutige Zeit nicht mehr f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich.&#8221;<br><br>Besonders deutlich wird das am Judenplatz: &#8220;Fr\u00fcher war er ein Platz wie jeder andere: Es gab dort M\u00e4rkte, politische Veranstaltungen und Theater. Doch mit dem Holocaust, den Ausgrabungen, der ehemaligen Synagoge und den Dokumentationen hat er als Ort der Erinnerung ein ganz neues Gewicht bekommen.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-4 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Sieben Soldaten und ein Todesfall<\/strong><br>Manfred Rauchensteiner<\/p>\n\n\n\n<p>Schriftenreihe des Forschungsinstituts f\u00fcr politisch-historische Studien der Dr. Wilfried-Haslauer-Bibliothek &#8211; Band 091<br>B\u00f6hlau Verlag 2026<br>306 Seiten, mit 45 s\/w Abb., gebunden<br>ISBN: 978-3-205-22437-2<br>EUR 35,00<br><br>Karl Renner wollte 1945 einen Polizeistaat schaffen \u2013 und verwarf die Idee. Julius Raab wollte 1955 kein Bundesheer und sich mit der Gendarmerie behelfen \u2013 und verwarf die Idee. Bruno Kreisky wollte im Fall eines Kriegs die Arbeiter mobilisieren und einen Generalstreik ausrufen, statt \u00d6sterreichs kleines Heer einzusetzen \u2013 und verwarf die Idee. Immer wieder waren es die Vorg\u00e4nge in einer gar nicht friedlichen Welt, die zum Umdenken zwangen. Nach und nach wurden sieben M\u00e4nner, die den Krieg erlebt hatten, f\u00fcr die Verteidigung des Landes verantwortlich. Obwohl sie idente Aufgaben hatten, verband sie nichts. Mehr noch: Sie konnten ungleicher nicht sein: Idealisten, Karrieristen und Parteisoldaten wurden Minister, m\u00fchten sich ab und hatten vieles zu verbergen. Ein zeitgeschichtlicher Krimi.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"727\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kvvi_rauchensteiner-727x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4813\" srcset=\"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kvvi_rauchensteiner-727x1024.png 727w, http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kvvi_rauchensteiner-213x300.png 213w, http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kvvi_rauchensteiner-768x1082.png 768w, http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kvvi_rauchensteiner.png 852w\" sizes=\"(max-width: 727px) 100vw, 727px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sommer 2026 steht bevor, und f\u00fcr einige Wochen werden sich die meisten f\u00fcr ein paar Tage oder Wochen zur Entspannung zur\u00fcckziehen. 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