{"id":3688,"date":"2023-01-11T15:05:34","date_gmt":"2023-01-11T14:05:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/?p=3688"},"modified":"2023-01-11T15:10:53","modified_gmt":"2023-01-11T14:10:53","slug":"reminiszenzen-zur-geschichte-der-christlichsozialen-in-oesterreich-der-holodomor-die-arbeiter-zeitung-und-kardinal-innitzer-johannes-schoenner","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/?p=3688","title":{"rendered":"Reminiszenzen zur Geschichte der Christlichsozialen in \u00d6sterreich. Der Holodomor, die Arbeiter-Zeitung und Kardinal Innitzer (Johannes Sch\u00f6nner)"},"content":{"rendered":"\n<p>In den Jahren 1932\/33 war es in der Ukraine &#8211; und weiteren Gebieten der damaligen Sowjetunion &#8211; zu einer Hungerkatastrophe gekommen, die als &#8220;Holodomor&#8221; (w\u00f6rtlich &#8220;Tod durch Hunger&#8221;) in die Geschichte einging. Ausgel\u00f6st wurde die Katastrophe durch Ma\u00dfnahmen Stalins gegen die selbstst\u00e4ndigen ukrainischen Bauern (Kulaken), die nicht in die Kolchosen und Sowchosen eintreten wollten. Nach Sch\u00e4tzungen forderten die Repressionen der Sowjets allein in der Ukraine Millionen Opfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn gegenw\u00e4rtig in den Parlamenten weltweit die Frage diskutiert wird, ob der Holodomor in der Ukraine w\u00e4hrend der Jahre 1932\/1933 ein \u201eGenozid&#8221; (Bundestag Berlin), ein \u201eschreckliches Verbrechen&#8221; (\u00f6sterreichisches Parlament) oder ganz einfach die unvermeidbare Konsequenz eines revolution\u00e4ren Prozesses (Duma und Putin) war, dann stellt dies eine aktuelle Einordnung dar. Man kann sich gelegentlich des Eindruckes auch nicht erwehren, diese Resolutionen oder Beschl\u00fcsse spiegeln vielmehr eine Tagespolitik wider, als einen ernsthaften Versuch das damalige Geschehen zu reflektieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der von Stalin bewusst herbeigef\u00fchrte und planm\u00e4\u00dfig organisierte Hungertod von Millionen von Ukrainern (und Kasachen, Wolgadeutschen und anderen V\u00f6lkern der damaligen Sowjetunion) sollte jedoch auch von Nicht-Ukrainern hinsichtlich seiner zeitgen\u00f6ssischen Rezeption betrachtet werden. Wie wurden die damaligen Vorg\u00e4nge 1932\/1933 in West- und Mitteleuropa wahrgenommen? Konnte man von dieser Katastrophe \u00fcberhaupt Kenntnis haben?<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, dies konnte man.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorliegende internationale Nachrichten und Ver\u00f6ffentlichungen geben einen eindeutigen Hinweis darauf, dass der sowjetische Terror im Westen bekannt war. Britische und US-amerikanische Journalisten berichteten \u00fcber internationale Agenturen dar\u00fcber im Westen. Der \u00f6sterreichische Chemieingenieur Alexander Wienerberger berichtete ab der Jahreswende 1932\/1933 aus den ukrainischen Hungerzentren. Seine Berichte waren keine Geheiminformationen. Bedr\u00fcckende, erschreckende Fotos wurden von Wienerberger in den Westen geschmuggelt. Ein dokumentarisches Fotoalbum von Wienerberger befindet sich heute im Besitz des Wiener Di\u00f6zesanarchivs.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere prominente Quelle verk\u00f6rperte der britische Reporter und Politikberater Gareth Jones. Ab 1930 arbeitete Jones als Politikberater f\u00fcr den ehemaligen Premierminister David Lloyd George, dessen Memoiren er schrieb. Im Sommer 1931 besuchte er die Sowjetunion. In der Ukraine und in Kasachstan wurde Jones Zeuge des einsetzenden Holodomor. F\u00fcr die New York Times verfasste er umgehend Berichte, in welchem er explizit Stalins Zwangskollektivierung der Landwirtschaft als Ursache der Hungerkatastrophe benannte. 1932\/33 lieferte er aus der Sowjetunion regelm\u00e4\u00dfig Reportagen an amerikanische, britische und deutsche Zeitungen und Nachrichtenagenturen. Somit war ab 1932\/1933 die Informationslage klar: Wer genau hinsah, der musste es wissen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das sozialdemokratische Parteiorgan zeigt Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Zwangskollektivierung<\/h2>\n\n\n\n<p>Interessant ist die zeitgen\u00f6ssische Rezeption sozialdemokratischer und anderer marxistischer Gruppen ab Herbst 1932. Wenngleich die furchtbare Tragweite in der G\u00e4nze erst ab 1933 vollends erkennbar war, wurde um die Jahreswende 1932\/1933 in der \u00f6sterreichischen sozialdemokratischen \u201eArbeiter-Zeitung&#8221; ohne gro\u00dfe Empathie f\u00fcr die Ukrainer berichtet. In einem unsignierten Leitartikel brachte die \u201eArbeiter-Zeitung&#8221; unter dem Titel \u201eStalin und die Bauern&#8221; vom 18. Dezember 1932 sogar gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die sowjetischen Zwangsma\u00dfnahmen und deren Folgen auf: \u201e(\u2026) In einzelnen entlegenen Gebieten der Sowjetunion sei f\u00f6rmliche Hungersnot wiedergekehrt. Den kapitalistischen Klassen Europas sind diese Nachrichten sehr willkommen. Je schwerer die Krise ist, je furchtbarer die Massennot in den kapitalistischen L\u00e4ndern wird, desto willkommener ist es ihnen, den darbenden Volksmassen sagen zu k\u00f6nnen: \u201adort wo keine Kapitalisten die Wirtschaft mehr beherrschen, geht es doch auch nicht gut&#8217;\u2026Die Gegenrevolution beginnt zu hoffen, dass das Sowjetregime scheitern werde.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"663\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/holodomor_3-663x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3686\" srcset=\"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/holodomor_3-663x1024.png 663w, http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/holodomor_3-194x300.png 194w, http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/holodomor_3-768x1186.png 768w, http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/holodomor_3-994x1536.png 994w, http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/holodomor_3-1326x2048.png 1326w\" sizes=\"(max-width: 663px) 100vw, 663px\" \/><figcaption><br>Leitartikel der Arbeiter-Zeitung, 18. Dezember 1932 (klicken Sie&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/info.kvvi.at\/u\/nrd.php?p=yM3b3bRUfh_43_2572845_1_5&amp;ems_l=2974459&amp;_esuh=_11_93566d56fb4b1cac4b36dd841936dddbe39e33734dff5c9c2e9d1b97e012e9c2\" target=\"_blank\">hier<\/a>&nbsp;f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Version)<br><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In den Jahren 1932\/33 war es in der Ukraine &#8211; und weiteren Gebieten der damaligen Sowjetunion &#8211; zu einer Hungerkatastrophe gekommen, die als &#8220;Holodomor&#8221; (w\u00f6rtlich &#8220;Tod durch Hunger&#8221;) in die Geschichte einging. Ausgel\u00f6st wurde die Katastrophe durch Ma\u00dfnahmen Stalins gegen die selbstst\u00e4ndigen ukrainischen Bauern (Kulaken), die nicht in die Kolchosen und Sowchosen eintreten wollten. Nach Sch\u00e4tzungen forderten die Repressionen der Sowjets allein in der Ukraine Millionen Opfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn gegenw\u00e4rtig in den Parlamenten weltweit die Frage diskutiert wird, ob der Holodomor in der Ukraine w\u00e4hrend der Jahre 1932\/1933 ein \u201eGenozid&#8221; (Bundestag Berlin), ein \u201eschreckliches Verbrechen&#8221; (\u00f6sterreichisches Parlament) oder ganz einfach die unvermeidbare Konsequenz eines revolution\u00e4ren Prozesses (Duma und Putin) war, dann stellt dies eine aktuelle Einordnung dar. Man kann sich gelegentlich des Eindruckes auch nicht erwehren, diese Resolutionen oder Beschl\u00fcsse spiegeln vielmehr eine Tagespolitik wider, als einen ernsthaften Versuch das damalige Geschehen zu reflektieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der von Stalin bewusst herbeigef\u00fchrte und planm\u00e4\u00dfig organisierte Hungertod von Millionen von Ukrainern (und Kasachen, Wolgadeutschen und anderen V\u00f6lkern der damaligen Sowjetunion) sollte jedoch auch von Nicht-Ukrainern hinsichtlich seiner zeitgen\u00f6ssischen Rezeption betrachtet werden. Wie wurden die damaligen Vorg\u00e4nge 1932\/1933 in West- und Mitteleuropa wahrgenommen? Konnte man von dieser Katastrophe \u00fcberhaupt Kenntnis haben?<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, dies konnte man.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorliegende internationale Nachrichten und Ver\u00f6ffentlichungen geben einen eindeutigen Hinweis darauf, dass der sowjetische Terror im Westen bekannt war. Britische und US-amerikanische Journalisten berichteten \u00fcber internationale Agenturen dar\u00fcber im Westen. Der \u00f6sterreichische Chemieingenieur Alexander Wienerberger berichtete ab der Jahreswende 1932\/1933 aus den ukrainischen Hungerzentren. Seine Berichte waren keine Geheiminformationen. Bedr\u00fcckende, erschreckende Fotos wurden von Wienerberger in den Westen geschmuggelt. Ein dokumentarisches Fotoalbum von Wienerberger befindet sich heute im Besitz des Wiener Di\u00f6zesanarchivs.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere prominente Quelle verk\u00f6rperte der britische Reporter und Politikberater Gareth Jones. Ab 1930 arbeitete Jones als Politikberater f\u00fcr den ehemaligen Premierminister David Lloyd George, dessen Memoiren er schrieb. Im Sommer 1931 besuchte er die Sowjetunion. In der Ukraine und in Kasachstan wurde Jones Zeuge des einsetzenden Holodomor. F\u00fcr die New York Times verfasste er umgehend Berichte, in welchem er explizit Stalins Zwangskollektivierung der Landwirtschaft als Ursache der Hungerkatastrophe benannte. 1932\/33 lieferte er aus der Sowjetunion regelm\u00e4\u00dfig Reportagen an amerikanische, britische und deutsche Zeitungen und Nachrichtenagenturen. Somit war ab 1932\/1933 die Informationslage klar: Wer genau hinsah, der musste es wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sozialdemokratische Parteiorgan zeigt Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Zwangskollektivierung<\/p>\n\n\n\n<p>Interessant ist die zeitgen\u00f6ssische Rezeption sozialdemokratischer und anderer marxistischer Gruppen ab Herbst 1932. Wenngleich die furchtbare Tragweite in der G\u00e4nze erst ab 1933 vollends erkennbar war, wurde um die Jahreswende 1932\/1933 in der \u00f6sterreichischen sozialdemokratischen \u201eArbeiter-Zeitung&#8221; ohne gro\u00dfe Empathie f\u00fcr die Ukrainer berichtet. In einem unsignierten Leitartikel brachte die \u201eArbeiter-Zeitung&#8221; unter dem Titel \u201eStalin und die Bauern&#8221; vom 18. Dezember 1932 sogar gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die sowjetischen Zwangsma\u00dfnahmen und deren Folgen auf: \u201e(\u2026) In einzelnen entlegenen Gebieten der Sowjetunion sei f\u00f6rmliche Hungersnot wiedergekehrt. Den kapitalistischen Klassen Europas sind diese Nachrichten sehr willkommen. Je schwerer die Krise ist, je furchtbarer die Massennot in den kapitalistischen L\u00e4ndern wird, desto willkommener ist es ihnen, den darbenden Volksmassen sagen zu k\u00f6nnen: \u201adort wo keine Kapitalisten die Wirtschaft mehr beherrschen, geht es doch auch nicht gut&#8217;\u2026Die Gegenrevolution beginnt zu hoffen, dass das Sowjetregime scheitern werde.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/info.kvvi.at\/custloads\/281673731\/md_964263.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Kardinal Theodor Innitzer. Das Foto entstand im Oktober 1938, <br>nach dem Sturm der Hitlerjugend auf das Erzbisch\u00f6fliche Palais<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Am 20. August 1933 ver\u00f6ffentlichte Innitzer einen eindringlichen Aufruf, \u201eauf \u00fcbernationaler und interkonfessioneller Grundlage ein allgemeines Hilfswerk f\u00fcr die in Russland vom Hungertode bedrohten Menschen in die Wege zu leiten&#8221;. Unter dem Titel \u201eKardinal Innitzer ruft die Welt gegen den Hungertod in Russland auf&#8221; wurde der Appell \u00fcber kirchliche Nachrichtenwege in aller Welt verbreitet. Der Wiener Erzbischof st\u00fctzte sich in seinem Appell auf Augenzeugenberichte, die u.a. der damalige griechisch-katholische Metropolit von Lemberg, Andrij Scheptytzkyj, gesammelt hatte. Lemberg geh\u00f6rte damals zwar zu Polen, aber der Metropolit hatte gute Verbindungen \u00fcber die Grenze in die Sowjetukraine.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 16. Oktober 1933 versammelten sich Repr\u00e4sentanten der katholischen, der orthodoxen und der evangelischen Kirche sowie der Israelitischen Kultusgemeinde auf Einladung Kardinal Innitzers im Wiener Erzbisch\u00f6flichen Palais. In seiner Ansprache sagte der Kardinal, es sei die Mission Wiens, \u201ewo Angeh\u00f6rige aller Konfessionen und Nationalit\u00e4ten zusammenleben, entsprechend seiner uralten Funktion als Mittler zwischen West und Ost aufkl\u00e4rend zu wirken und die Welt\u00f6ffentlichkeit zu einer Hilfeleistung f\u00fcr die vom Hunger bedrohten Mitmenschen in Russland eintr\u00e4chtig aufzurufen&#8221;. Am 16. und 17. Dezember 1933 fand neuerlich auf Einladung Kardinal Innitzers im Erzbisch\u00f6flichen Palais in Wien eine internationale Konferenz der Vertreter aller Organisationen statt, die an der Hilfeleistung f\u00fcr die in der Sowjetunion verhungernden Menschen beteiligt waren. In seiner Er\u00f6ffnungsansprache erkl\u00e4rte der Kardinal, dass es der Zweck der Konferenz sei, das Weltgewissen gegen\u00fcber dem Hungerterror in der Sowjetunion aufzur\u00fctteln.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Konferenz lagen zahlreiche Hilferufe, Berichte und umfangreiches fotografisches Material (A. Wienerberger) vor. In der Abschlussdeklaration wurde klar die vom sowjetischen Regime und dessen Sympathisanten im Ausland oft geleugnete Tatsache der Hungerkatastrophe mit Millionen Opfern angesprochen. Zugleich wurde festgestellt, dass diese Opfer h\u00e4tten vermieden werden k\u00f6nnen, wenn man die Getreide\u00fcberproduktion aus Nord- und S\u00fcdamerika in die H\u00e4fen der Hungergebiete (Odessa, Krim) gebracht h\u00e4tte. In der Holodomor-Gedenkst\u00e4tte in der ukrainischen Hauptstadt Kiew wird bis heute an den Einsatz des Wiener Erzbischofs erinnert.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Innitzer war der Holodomor pr\u00e4gend. Seine Abneigung gegen den Marxismus und Bolschewismus steigerte sich und lie\u00df ihn andererseits bedenkliche Entwicklungen auf rechter Seite \u00fcbersehen. Seine Hilfe war, so wie auch seine dramatische Hilfsaktion f\u00fcr Juden (Erzbisch\u00f6fliche Hilfsstelle f\u00fcr nichtarische Christen) w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs zumeist den jeweiligen Machtverh\u00e4ltnissen angepasst, aber zugleich wirksam.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Kommunistische Internationale (Komintern, aufgel\u00f6st 1943) unbeirrt an der sowjetischen Erz\u00e4hlung festhielt, \u00fcberraschte nicht. Eine Weltrevolution kann nicht erfolgreich sein, wenn Klassenfeinde selbst in der Sowjetunion diesem Fortschritt hinderlich im Wege stehen.<br>Die Sowjetunion blieb ein Sehnsuchtsort der europ\u00e4ischen Linken. Auf der Strecke blieben die Ukraine und das Schicksal von Millionen Menschen. Die Folgen und die Bilder, die der Holodomor in Mittel- und Westeuropa fortsetzte, pr\u00e4gte die europ\u00e4ische Geschichte der folgenden Jahrzehnte wesentlich mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Jahren 1932\/33 war es in der Ukraine &#8211; und weiteren Gebieten der damaligen Sowjetunion &#8211; zu einer Hungerkatastrophe gekommen, die als &#8220;Holodomor&#8221; (w\u00f6rtlich &#8220;Tod durch Hunger&#8221;) in die &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3686,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3688"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3688"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3688\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3692,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3688\/revisions\/3692"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3686"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3688"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3688"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3688"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}