{"id":3713,"date":"2023-02-20T10:19:18","date_gmt":"2023-02-20T09:19:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/?page_id=3713"},"modified":"2023-02-20T10:19:19","modified_gmt":"2023-02-20T09:19:19","slug":"rudolf-sommer","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/?page_id=3713","title":{"rendered":"Rudolf Sommer"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Rudolf Sommer<\/strong> <strong>(1923-2013)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Volksschule besuchte Rudolf Sommer ein Realgymnasium, an welchem er im Jahr 1941 maturierte. Unmittelbar danach wurde er als Soldat in die Wehrmacht eingezogen, in der er vier Jahre diente. Im Jahre 1945 geriet Sommer in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst nach zwei Jahren entlassen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Im Jahre 1948 fand Sommer nach seiner R\u00fcckkehr nach \u00d6sterreich Arbeit als Bundesbeamter im Landesinvalidenamt f\u00fcr die Bundesl\u00e4nder Wien, Nieder\u00f6sterreich und Burgenland. Dies blieb sein berufliches Arbeitsgebiet bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1989. Bereits im Jahre 1965 wurde Rudolf Sommer Mitglied des Vorstandes der Gewerkschaft \u00d6ffentlicher Dienst.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Ab 1973 war Sommer im Bundesvorstand des \u00d6sterreichischen Gewerkschaftsbundes, dessen christdemokratischer Vorsitzender er von 1976 bis 1989 war. 1987 wurde er zum Vizepr\u00e4sidenten des \u00d6GB gew\u00e4hlt, eine Funktion, die er bis 1991 innehatte. Durch seine besondere F\u00e4higkeit, f\u00fcr Kompromisse zu werben, gelangte er in f\u00fchrende Funktionen und \u00fcbernahm verantwortungsvolle Mandate: Obmann der Bundesberufssektion \u00d6ffentlicher Dienst im \u00d6sterreichischen Arbeiter- und Angestelltenbund (\u00d6AAB) von 1975 bis 1989, Bundesobmann-Stellvertreter des \u00d6AAB ab 1978, Mitglied der Bundesparteileitung der \u00d6VP ab 1981.<\/p>\n\n\n\n<p><br>In seiner Funktion als Vorsitzender der Gewerkschaft \u00d6ffentlicher Dienst 1976-1989 und als Vorsitzender der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) im \u00d6GB 1987 konnte er christdemokratische Arbeitnehmerpolitik forcieren. Im Juni 1978 wurde Sommer Mitglied des \u00d6sterreichischen Bundesrats. Eine Funktion, die er knapp elf Jahre (bis Januar 1989) innehatte. Rudolf Sommer starb 2013 in Baden bei Wien.<br>Bezeichnend war ein Nachruf des damaligen \u00d6GB-Pr\u00e4sidenten Erich Foglar: \u201e<em>Wir sind vom Tod von Kollegen Rudolf Sommer sehr betroffen. Der ehemalige \u00d6GB-Vizepr\u00e4sident, Vorsitzender der G\u00d6D, Landtagsabgeordneter und Bundesrat hat in vielen Jahrzehnten und an vielen Stellen f\u00fcr die Anliegen der Arbeitnehmer, speziell der \u00f6ffentlich Bediensteten, gewirkt. Er war tats\u00e4chlich eine tragende S\u00e4ule der Gewerkschaft \u00d6ffentlicher Dienst.&#8221; Und weiter: \u201eRudolf Sommer habe die Gewerkschaft \u00d6ffentlicher Dienst w\u00e4hrend seiner Zeit als Vorsitzender ma\u00dfgeblich gestaltet, er sei ein engagierter Gewerkschafter mit tief verwurzelter christlich sozialer Weltanschauung gewesen\u201c, so der Sozialdemokrat Foglar in seiner W\u00fcrdigung. \u201eSeine Werte, allen voran Solidarit\u00e4t, habe Sommer auch in seiner Funktion als \u00d6GB-Vizepr\u00e4sident, die er von Oktober 1987 bis 1989 aus\u00fcbte, stets gelebt<\/em>.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><br>Diese W\u00fcrdigung zeigte die partei\u00fcbergreifende Bedeutung seiner politischen Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rudolf Sommer (1923-2013) Nach der Volksschule besuchte Rudolf Sommer ein Realgymnasium, an welchem er im Jahr 1941 maturierte. Unmittelbar danach wurde er als Soldat in die Wehrmacht eingezogen, in der &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3713"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3713"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3713\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3714,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3713\/revisions\/3714"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}