{"id":2880,"date":"2021-01-17T14:26:43","date_gmt":"2021-01-17T13:26:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/?page_id=2880"},"modified":"2021-01-27T14:01:53","modified_gmt":"2021-01-27T13:01:53","slug":"100-jahre-burgenland-bei-oesterreich","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/?page_id=2880","title":{"rendered":"100 Jahre Burgenland bei \u00d6sterreich"},"content":{"rendered":"\n<p>100 Jahre Burgenland bei \u00d6sterreich<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Entwurf der politischen Gliederung Deutsch-Westungarns (des Burgenlands) 1919 <a href=\"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Entwurf-der-politischen-Gliederung-Westungarns-1919.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&gt;&gt; Zur Quelle<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Protokoll der zweiten Sitzung der Verwaltungsstelle f\u00fcr den Anschluss Deutsch-Westungarns 1919 <a href=\"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Protokoll-der-2.-Sitzung-der-Verwaltungsstelle-fu\u0308r-den-Anschluss-Deutsch-Westungarns-Sept.-1919.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&gt;&gt;Zur Quelle <\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Stellungnahme der Christlichsozialen Partei zur \u201e\u00d6denburger-Frage\u201c 1921 <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Stellungnahme-der-christlichsozialen-Partei-zur-Frage-O\u0308denburg-im-September-1921.pdf\" target=\"_blank\">>>Zur Quelle<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kommentar<\/strong> <strong>Univ.-Prof. Dr. Anita Ziegerhofer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Universit\u00e4t Graz\/Institut f\u00fcr Rechtswissenschaftliche Grundlagen, Vizepr\u00e4sidentin des Karl von Vogelsang-Instituts<\/p>\n\n\n\n<p><strong>100 Jahre \u00f6sterreichisches Bundesland Burgenland<a href=\"#_ftn1\"><strong>[1]<\/strong><\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Pariser Friedensverhandlungen, die mit 18. J\u00e4nner 1919 in Paris er\u00f6ffnet wurden, endeten mit der Schaffung einer \u201eimperialistischen Friedensordnung Mitteleuropas\u201c.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> F\u00fcr die einstige Habsburgermonarchie bedeutete der Vertrag von St. Germain u.a. die Reduktion auf einen \u201eRest\u201c: von 676.614 km<sup>2<\/sup> waren knapp 84.000 km<sup>2<\/sup> \u00fcbriggeblieben mit ca. 6, 5 Millionen Bewohner von einst \u00fcber 51 Millionen. Dieser territoriale Verlust pr\u00e4gte das kollektive Bewusstsein der \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreicher. Da tr\u00f6stete auch die Tatsache nicht, dass \u00d6sterreich das einzige Land unter den Besiegten gewesen war, dem ein territorialer \u201eGewinn\u201c zuerkannt wurde: Westungarn\/Burgenland.<\/p>\n\n\n\n<p>In Paris war es der \u00f6sterreichischen Friedensdelegation unter der Leitung von Karl Renner gelungen, den Obersten Rat davon zu \u00fcberzeugen, die geplante Grenze von 1867 zwischen \u00d6sterreich und Ungarn zu ver\u00e4ndern. Erst im zweiten Vertragsentwurf (20. Juli 1919), den die Alliierten der Friedensdelegation \u00fcbermittelte, wurde diesem Wunsch Rechnung getragen und die Grenze auf eine Linie zwischen Pressburg\/Pozsony\/Bratislava und Radkersburg\/Radgona nach Osten verschoben. So konnten 350.000 \u00fcberwiegend deutschsprachige Einwohnerinnen und Einwohner Westungarns \u00d6sterreich zugeteilt werden.<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> Dieses Eingest\u00e4ndnis der Siegerm\u00e4chte war wohl der Tatsache geschuldet, dass durch die (kurzzeitige) Errichtung einer R\u00e4terepublik in Ungarn durch B\u00e9la Kun den Siegerm\u00e4chten ein \u00dcbergreifen der Russischen Revolution nach Mitteleuropa als realistisch vor Augen gef\u00fchrt wurde. Staatskanzler Karl Renner war es wichtig, gegen\u00fcber Ungarn zu betonen, dass der Anschluss Westungarns von den Alliierten entschieden wurde und nicht durch eine \u00f6sterreichische Expansionspolitik zustanden gekommen war.<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> Bereits in ihrer zweiten Sitzung diskutierte die eigens daf\u00fcr eingerichtete \u201eVerwaltungsstelle f\u00fcr den Anschluss Deutsch-Westungarns\u201c am 4. September 1919 \u00fcber die gesetzlichen Richtlinien des Anschlusses, die \u00dcbernahme des Gebietes in die deutsch\u00f6sterreichische Verwaltung und die \u00dcberleitung Deutsch-Westungarns in die deutsch\u00f6sterreichische Gesetzgebung.<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> In dieser Sitzung wurden auch \u00dcberlegungen angestellt, dieses Gebiet entweder als selbstst\u00e4ndiges Land zu verwalten oder Teile auf Nieder\u00f6sterreich und die Steiermark aufzuteilen. Dar\u00fcber wollte man jedoch vorerst keine Entscheidung f\u00e4llen, hingegen war man \u00fcbereingekommen, das Gebiet nach Inbesitznahme als Ganzes verwalten zu wollen.<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> Am 10. September 1919 erfolgte die Unterzeichnung des Vertrages von St. Germain und am 16. Juli 1920 trat er in Kraft.<\/p>\n\n\n\n<p>Knapp eine Woche nach der Unterzeichnung des Vertrages von St. Germain, am 16. September 1919, erhielt der ungarische Au\u00dfenminister die Nachricht von der Entscheidung \u00fcber die Bestimmungen des westungarischen Gebiets &#8211; ab diesem Zeitpunkt erfolgten immer heftiger werdende \u00dcbergriffe ungarischer Truppen auf die deutsch\u00f6sterreichische Bev\u00f6lkerung Westungarns. Ungarn weigerte sich beharrlich, die Grenzbestimmungen im Vertrag von St. Germain anzuerkennen und bestand auf die G\u00fcltigkeit seiner staatlichen Souver\u00e4nit\u00e4t in Westungarn bis zum Abschluss seines Friedensvertrages.<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> Die Meinung der Alliierten, in der Westungarn-Frage gegen\u00fcber Ungarn hart zu bleiben, \u00e4nderte sich im Laufe der Zeit. Der Vorschlag Ungarns, Ende J\u00e4nner 1921 in Westungarn eine Volksabstimmung durchf\u00fchren zu wollen, wurde von Staatskanzler Karl Renner abgelehnt. Diesen Vorschlag hatte man \u00d6sterreich zu einem Zeitpunkt \u00fcbermittelt, als die ungarische Friedensdelegation unter der Leitung von Graf Albert Appony bereits in Paris verhandelte. Sie war am 7. J\u00e4nner 1920 in Paris eingetroffen und konnte ihre territorialen W\u00fcnsche sowie die Forderungen nach Plebisziten in den von Ungarn abzutretenden Gebieten im Sinne des Selbstbestimmungsrechts der V\u00f6lker allerdings nicht durchsetzen. Schlie\u00dflich erfolgte am 4. Juni 1920 die Unterzeichnung des Vertrages von Trianon, wobei nicht prominente (wie bei den anderen Vorortevertr\u00e4gen), sondern \u201ezwei v\u00f6llig unbedeutende Regierungsmitglieder\u201c<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> (Murber) diesen signierten. Durch diesen Akt wurde die Ablehnung des Friedensvertrages durch Ungarn augenscheinlich. Ungarn hatte mehr als ein Drittel seines fr\u00fcheren Staatsgebietes verloren, die Bev\u00f6lkerung war um mehr als die H\u00e4lfte verkleinert!<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> Hinsichtlich der Grenze wurde bestimmt, Deutsch-Westungarn an \u00d6sterreich abzutreten. Die \u00dcbergabe war mit Ende August 1921 vorgesehen, davor fanden direkte Verhandlungen zwischen beiden Staaten statt, die allerdings ergebnislos geblieben waren. Ungarn beharrte auf \u00d6denburg, das als Hauptstadt und somit Wirtschafts- und Verkehrszentrum f\u00fcr Westungarn von gro\u00dfer Bedeutung war. Als aber die \u00f6sterreichische Gendarmerie Ende August ins zuk\u00fcnftige Burgenland einr\u00fccken wollte, eskalierte die Situation. Zwar hatten die regul\u00e4ren ungarischen Truppen das Gebiet verlassen, doch leisteten nun ungarische Freisch\u00e4rler (mit stillschweigendem Einverst\u00e4ndnis der Regierung) erbitterten Widerstand.<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> Nach schweren Gefechten entschied die Bundesregierung am 10. September 1921 den R\u00fcckzug der \u00f6sterreichischen Truppen hinter die alte Grenze \u2013 das Burgenland war wieder in ungarischen H\u00e4nden. Die \u00f6sterreichische Gendarmerie, die Zollwache und das Bundesheer hatten 13 Tote und 45 Verwundete zu beklagen. <a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Alliierten stellten Ungarn kein Ultimatum, sondern forderten \u00d6sterreich dazu auf, eine kluge Politik zu betreiben.<a href=\"#_ftn12\">[12]<\/a> Schlie\u00dflich trat der italienische Au\u00dfenminister Pietro Tomasi Marchese della Torretta als Vermittler auf. Zuvor hatte er mit dem ungarischen Au\u00dfenminister Miklos B\u00e1nffy Gespr\u00e4che gef\u00fchrt und legte den Vorschlag vor, im umstrittenen Gebiet \u00d6denburg und Umgebung ein Plebiszit durchf\u00fchren zu wollen. Bundeskanzler Johannes Schober nahm den Vorschlag von Torretta z\u00e4hneknirschend an. Man musste eingestehen, dass \u00d6sterreich milit\u00e4risch zu schwach war und dass dieser Vorschlag aus diplomatischer Sicht der beste war.<a href=\"#_ftn13\">[13]<\/a> Im September 1921 gab die Christlichsoziale Partei eine Stellungnahme hinsichtlich der \u201e\u00d6denburg-Frage\u201c ab. Daraus wird die Ver\u00e4rgerung \u00fcber die Nichtbeachtung des von Woodrow Wilson (zuvor von Lenin) geforderten Selbstbestimmungsrecht ersichtlich: \u201e<em>Das Selbstbestimmungsrecht der V\u00f6lker ist \u00fcberholt; an seine Stelle trat die brutalste Gewalt.<\/em>\u201c<a href=\"#_ftn14\">[14]<\/a>&nbsp; Auch dem Plan einer Volksabstimmung konnten die Christlichsozialen nichts abgewinnen, man vertrat vielmehr den Standpunkt: <em>(\u2026) da\u00df Volksabstimmungen im Orient (sic!) alles sind, nur kein Selbstbestimmungsrecht<\/em>.\u201c <a href=\"#_ftn15\">[15]<\/a> Im Gegensatz zur Sozialdemokratischen Partei, die f\u00fcr eine Volksabstimmung eintrat, waren die Christlichsozialen davon \u00fcberzeugt, sich \u201e<em>nur eine gro\u00dfe Blamage<\/em>\u201c zu holen. Sollte es zu Verhandlungen kommen, m\u00fcsste man die Ungarn davon \u00fcberzeugen, dass mit dem Verbleib \u00d6denburgs und seines Umlandes bei Ungarn beide Teile wirtschaftliche Vorteile erhielten, so die Strategie der Christlichsozialen. Deshalb schlugen sie vor, \u00d6denburg und Umgebung gegen folgende Gebiete einzutauschen <em>1.) 3 kleine, rein deutsche D\u00f6rfer an der S\u00fcdspitze des neuen Burgenlandes; 2.) St. Gotthard und mehrere ansehnliche deutsche gemeinden (sic!) n\u00f6rdlich der Raab. 3.) Die Stadt G\u00fcns mit der Verbindung auf Rechnitz. Dabei fielen allerdings auch 4 magyarische D\u00f6rfer zu uns; doch sowohl Rechnitz wie auch G\u00fcns brauchen die Strassenverbindungen untereinander. \u00dcberdies k\u00f6nnte \u00fcber dieses ca. 15 km lange Gebiet durch eine Bahn das n\u00f6rdliche und das s\u00fcdliche Burgenland leicht verbunden werden.\u201c<a href=\"#_ftn16\"><strong>[16]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die entsprechenden \u201eAusgleichs\u201c &#8211; Verhandlungen zwischen \u00d6sterreich, Ungarn und Italien begannen am 11. Oktober und bereits nach zwei Tagen, am 13. Oktober 1921, unterzeichneten die Verhandlungspartner das \u201eVenediger Protokoll\u201c. Darin fand jedoch der Tauschvorschlag der Christlichsozialen keine Ber\u00fccksichtigung, man hatte sich aber auf einen Kompromiss geeinigt: Die ungarische Regierung akzeptierte die \u00dcbergabe des Burgenlands an \u00d6sterreich. Wien willigte im Gegenzug ein, dass in \u00d6denburg sowie den acht Umlandgemeinden eine Volksabstimmung durchgef\u00fchrt werden soll. Beide Seiten verpflichteten sich, die Ergebnisse anerkennen zu wollen. Eine weitere Bestimmung im Venediger Protokoll war der Abzug der Freisch\u00e4rler aus dem umstrittenen Gebiet. Dies stellte vorerst ein Problem dar, l\u00f6ste sich aber von selbst: Am 22. Oktober 1921 hatte K\u00f6nig Karl IV. (der ehemaligen Kaiser Karl I.) einen zweiten Restaurationsversuch unternommen, weshalb die Freisch\u00e4rler (sowohl Monarchiebef\u00fcrworter wie auch -gegner) nach Budapest zogen. Der Versuch misslang, Karl wurde ins Exil verbannt, die Freisch\u00e4rler r\u00e4umten bis 16. November das besetzte Gebiet. Am 20. November begann der Einmarsch \u00f6sterreichischer Truppen und am 6. Dezember 1921 war die \u00dcbergabe des Gebietes an \u00d6sterreich abgeschlossen. Nun konnte man sich auf die f\u00fcr den Zeitraum 14. bis 16. Dezember 1921 anberaumte Volksabstimmung vorbereiten.<a href=\"#_ftn17\">[17]<\/a> Die ungarischen Beh\u00f6rden begannen eine \u201e<em>schrankenlose Propaganda zugunsten Ungarns<\/em>\u201c zu betreiben.<a href=\"#_ftn18\">[18]<\/a> \u00d6sterreichs Kritik am Zustand der Abstimmungslisten, die die ungarischen Beh\u00f6rden aush\u00e4ndigten, fanden kein Geh\u00f6r, weshalb Bundeskanzler Schober &#8211; mit Zustimmung des \u00f6sterreichischen Nationalrats &#8211; die Teilnahme an der Volksabstimmung verweigerte und mitteilte, die Ergebnisse der Volksabstimmung nicht anerkennen zu wollen. Schlie\u00dflich stimmten 72,8 Prozent der Stimmberechtigten in \u00d6denburg f\u00fcr einen Verbleib bei Ungarn, in den Umlandgemeinden hatten 54,6 Prozent f\u00fcr \u00d6sterreich gestimmt.<a href=\"#_ftn19\">[19]<\/a> Das Venediger Protokoll bestimmte, dass die Ergebnisse zusammenzuz\u00e4hlen sind, somit votierten 65,1 Prozent f\u00fcr Ungarn. S\u00e4mtliche nachfolgend eingebrachten Einw\u00e4nde der \u00f6sterreichischen Regierung hinsichtlich des Ablaufs der Volksabstimmung waren berechtigt, konnten aber keine \u00c4nderung des Ergebnisses herbeif\u00fchren. Die \u00f6sterreichische Regierung anerkannte schlie\u00dflich das Ergebnis am 30. Dezember offiziell und widerwillig.<a href=\"#_ftn20\">[20]<\/a> Am 1. J\u00e4nner 1922 erfolgte die offizielle \u00dcbergabe der Stadt \u00d6denburg an Ungarn; ihr amtlicher Name lautet ab nun Sopron. Erst jetzt konnte die Grenzziehungskommission, die bereits im Juni 1921 gebildet worden war, ihre Arbeit aufnehmen, die erst Anfang August 1924 beendet werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor 100 Jahren \u2013 1921 \u2013 wurde das Burgenland, dessen Name sich nicht von m\u00e4chtigen Burgen, sondern von der Bezeichnung \u201eburg\u201c der von \u00d6sterreich beanspruchten Komitate Pressburg (Bratislava, ung. Pozsony), Wieselburg (Moson), \u00d6denburg (Sopron) und Eisenburg (Vas) ableitet, ein eigenst\u00e4ndiges Bundesland der Republik \u00d6sterreich. Es war bereits im B-VG 1920 als solches aufgez\u00e4hlt worden. 1922 konnten die ersten Landtagswahlen durchgef\u00fchrt werden; nachdem mit dem Verlust von \u00d6denburg Westungarn seine Hauptstadt verloren hatte, einigte man sich auf Eisenstadt. Die Stadt wurde erst 1965 auch offiziell als Hauptstadt des \u201ej\u00fcngsten\u201c Bundeslandes \u00d6sterreichs erkannt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Dieser Kommentar beruht in erster Linie auf Arnold Suppan, Die imperialistische Friedensordnung Mitteleuropas in den Vertr\u00e4gen von St. Germain und Trianon, in: Helmut Rumpler (Hrsg.), Die Habsburgermonarchie und der Erste Weltkrieg Teil 2: Vom Vielv\u00f6lkerstaat \u00d6sterreich-Ungarn zum neuen Europa der Nationalstaaten, Wien 2016, 1257-1341; Ibolya Murber, Ungarn und sein Friedensvertrag von Trianon 1920, in: Michael Gehler, Thomas Olechowski, Stefan Wedrac, Anita Ziegerhofer (Hrsg.), Der Vertrag von St. Germain (= BRG\u00d6 2\/2019), 418-429; Richard Lein, Die \u201eBurgenlandnahme\u201c 1919-1924, in: Maximilian Graf, Alexander Lass, Karlo Ruzicic-Kessler (Hrsg.), Das Burgenland als internationale Grenzregion im 20. und 21. Jahrhundert, Wien 2021, 1-43.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Arnold Suppan, Die imperialistische Friedensordnung Mitteleuropas in den Vertr\u00e4gen von St. Germain und Trianon, in: Helmut Rumpler (Hrsg.), Die Habsburgermonarchie und der Erste Weltkrieg Teil 2: Vom Vielv\u00f6lkerstaat \u00d6sterreich-Ungarn zum neuen Europa der Nationalstaaten, Wien 2016, 1257-1341.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Arnold Suppan, Friedensordnung, 1317.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Ebenda.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Archiv des Karl von Vogelsang-Instituts, Bestand Christlichsoziales Parteiarchiv\/Parlamentsklub, Sign. 102; Niederschrift zur zweiten Sitzung der \u201eVerwaltungsstelle f\u00fcr den Anschlu\u00df Deutsch-Westungarns\u201c am 4. September 1919.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Ebenda.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Suppan, Friedensordnung, 1317.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Ibolya Murber, Ungarn und sein Friedensvertrag von Trianon 1920, in: Michael Gehler, Thomas Olechowski, Stefan Wedrac, Anita Ziegerhofer (Hrsg.), Der Vertrag von St. Germain (= BRG\u00d6 2\/2019), 423.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> <a>Ebenda.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Suppan, Friedensordnung, 1322.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> Richard Lein, Die \u201eBurgenlandnahme\u201c 1919-1924, in: Maximilian Graf, Alexander Lass, Karlo Ruzicic-Kessler (Hrsg.), Das Burgenland als internationale Grenzregion im 20. und 21. Jahrhundert, Wien 2021, 30.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a> Suppan, Friedensordnung, 1322.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\">[13]<\/a> Lein, \u201eBurgenlandnahme\u201c, 34.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\">[14]<\/a> Archiv des Karl von Vogelsang-Instituts, Bestand Christlichsoziales Parteiarchiv\/Parlamentsklub, Sign. 102; Stellungnahme der Christlichsozialen Partei zur Frage \u00d6denburg im September 1921.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref15\">[15]<\/a> Ebenda.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref16\">[16]<\/a> Ebenda.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref17\">[17]<\/a> Lein, \u201eBurgenlandnahme\u201c, 36-38.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref18\">[18]<\/a> Suppan, Friedensordnung, 1323.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref19\">[19]<\/a> Lein, \u201eBurgenlandnahme\u201c, 41.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref20\">[20]<\/a> Lein, \u201eBurgenlandnahme\u201c, 41.<\/p>\n\n\n\n<p>Kommentar Prof. Anita Ziegerhofer <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/UNGARN2021.pdf\" target=\"_blank\">>>Zum Kommentar<\/a><a href=\"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/UNGARN2021.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> als PDF<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>100 Jahre Burgenland bei \u00d6sterreich Entwurf der politischen Gliederung Deutsch-Westungarns (des Burgenlands) 1919 &gt;&gt; Zur Quelle Protokoll der zweiten Sitzung der Verwaltungsstelle f\u00fcr den Anschluss Deutsch-Westungarns 1919 &gt;&gt;Zur Quelle Stellungnahme &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2880"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2880"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2880\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2922,"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2880\/revisions\/2922"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.vogelsanginstitut.at\/at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2880"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}